Charlotte Milsch, Berlin

Porträt Charlotte Milsch

Foto: Victor Hedwig

Im Schreiben werden auch verinnerlichte Sprach- und Denkbilder – oft unbemerkt – weitergetragen. Was wird benannt und herausgestellt, was gilt als selbstverständlich? Wie wird etwas beschrieben und vor allem aus welcher Perspektive? Wo reproduzieren wir Stereotype, binäre Logiken, den Status Quo, und machen wir das ganz bewusst? Gemeinsam hinterfragen wir anhand von Beispielen und Übungen kritisch das eigene Denken und erproben, wie sich dadurch auch das Schreiben verändert, welche Möglichkeiten darin liegen, und wo unser Sprachgebrauch vielleicht auch (noch) an seine Grenzen kommt.

Charlotte Milsch studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Hannover. Von 2013 bis 2018 war sie als Geschäftsführerin, Programmleiterin und Dozentin im Literarischen Salon Hannover tätig. Heute arbeitet sie frei, vor allem zu machtkritischen Perspektiven: moderierend bei Lesungen und Podien, schreibend, lektorierend und übersetzend für Online und Print.

 

Termin:

Sonntag, 25.09.2022, 10 bis 16 Uhr

Ort:

Autor:innenzentrum Hannover, Ihmepassage 4, 30449 Hannover
Teilnahmegebühr 12 Euro, für Vereinsmitglieder frei

 

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