Charlotte Milsch, Berlin

Porträt Charlotte Milsch

Wo stehe ich mit meinem Schreiben? Meine Lebenswelt, meine Erfahrungen, meine Sozialisation, meine Positionierungen bestimmen meinen Blick auf die Welt, die Themen, die mich interessieren, mein Denken, Schreiben und Sprechen – und so die Texte, die ich produziere.

Im Workshop erfahren die Teilnehmer:innen mehr zum Thema „Sensitivity Reading“ und lernen dadurch, ihr eigenes Schreiben diskriminierungskritisch zu hinterfragen. Was benenne und beschreibe ich, wie und warum und vor allem aus welcher Perspektive? Welche fehlen? Was bedeutet es überhaupt, diskriminierungskritisch zu schreiben? Wo reproduziere ich, ohne es zu wissen, diskriminierende Bilder, Vorstellungen oder Sprache? Gehe ich kritisch mit meinem eigenen Denken und Schreiben um, hinterfrage ich binäre Logiken, Stereotype, den Status Quo – nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch? Wie verändert sich dadurch mein Arbeiten und welche Möglichkeiten liegen darin?

Charlotte Milsch studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Hannover. Von 2013 bis 2018 war sie als Geschäftsführerin, Programmleiterin und Dozentin im Literarischen Salon Hannover tätig. Heute arbeitet sie frei, vor allem zu machtkritischen Perspektiven: moderierend bei Lesungen und Podien, schreibend, lektorierend und übersetzend für Online und Print. Ihre Arbeiten erschienen u.a. bei Literarische Diverse, Missy Magazine und Veto Magazin.

 

Termin:

Samstag, 06.11.2021, 11 bis 13 Uhr

Ort:

Unternehmerinnenzentrum Hannover, Hohe Str. 11, 30449 Hannover (Konferenzraum)

 

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