Frank Schäfer, Braunschweig

Porträt Frank Schäfer

Foto: Moritz Thau

Was gibt es für Möglichkeiten und was ist zu beachten, wenn Autor*innen neben ihren literarischen Publikationen gerne noch Texte in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen wollen? „Ein Schriftsteller sollte nie über das Außergewöhnliche schreiben“, so äußerte sich James Joyce gegenüber Djuna Barnes – das sei etwas für den Journalismus. Die Kluft, die Joyce hier gräbt, wird in der Praxis ständig wieder zugeschüttet. Es gibt auch in tagesaktuellen Publikationen genügend Formate (Kolumne, Essay, Reportage, Glosse, Satire, Kritik etc.), die mit literarischen Schreibweisen spielen und bestenfalls selbst Literatur sind.

In diesem Workshop erzählt ein langjähriger Praktiker von der Auftragsakquise, den Produktionsbedingungen und den unterschiedlichen Poetiken eines solchen „unjournalistischen“, da literarischen Journalismus.

Frank Schäfer, geb. 1966, promovierte über Lichtenberg und lebt als Autor, Musik- und Literaturkritiker in Braunschweig. Er schreibt regelmäßig für die Tageszeitungen NZZ, Junge Welt und taz sowie für die Zeitschrift Rolling Stone. Neben Romanen und Erzählungen sind von ihm diverse Essaysammlungen und Sachbücher vor allem zu Literatur und Popkultur erschienen.

 

Termin: Samstag, 07.05.2022, 10 bis 13 Uhr

 

Ort: wird noch bekanntgegeben
Anmelde-/Teilnahmegebühr: 6 Euro
Für Vereinsmitglieder des Autor:innenzentrum: frei
Maximale Teilnehmer:innenzahl: 20 Personen

 

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