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Extremwetterlagen

Reportagen aus einem neuen Deutschland

Mit Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault wurden drei namhafte Autorinnen als «Überlandschreiberinnen» ausgeschickt, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen, verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen.

«Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?»

Seit 2024 entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften. Über Menschen, die wegsehen und schweigen, und solche, die tagtäglich ihr Bestes geben, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, den Blick zu schärfen, für die politischen Umbrüche in Deutschland: im kleinen, wie im großen – und unter den Vorzeichen der anstehenden Landtagswahlen gemeinsam hinzuschauen, zuzuhören und im Gespräch zu bleiben.

Mit den beiden Autor*innen Manja Präkels und Alexander Leistner. Es moderiert Momo Charlotte Kranenberg, freie taz-Journalistin und Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Datum: 28.04.2026, 18 Uhr — Ort: ZeitZentrum Zivilcourage Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1A, 30159 Hannover — Kosten: kostenlos